Heute war ich bei unserem ortsansässigen Drogeriemarkt einkaufen. Und da steht sie, wie gewohnt, die Spendenbox des Deutschen Kinderhilfswerks (DKHW) und erwartet wie immer freudig mein Kleingeld. Alles also wie immer? Nicht ganz, denn meine Neugierde war insofern geweckt, als dass ich einmal recherchieren wollte, was mit den Spenden geschieht und ob es ein Thema für meine Projektpartner sein kann, wenn es um die Finanzierung ihrer sozialen Arbeit geht. Mein Fazit: JA!

Das Deutsche Kinderhilfswerk (DKHW) bezeichnet ihre Spendenboxen als “dienstälteste Kollegin”. Deutschlandweit steht seit 1979 an über 40.000 Orten die Box. Das gesammelte Geld wird direkt in Kinder- und Jugendprojekte in ganz Deutschland investiert und entfaltet seine Wirkung direkt bei den Kinder und Jugendlichen, ohne deren aktive Mitwirkung die Projekte nicht umgesetzt werden. Ganz im Sinne der Partizipation. Wie funktioniert die Förderung durch das DKHW?

Was erzählt und berichtet das DKHW über sich?

„Seit über 45 Jahren sind wir im Einsatz für Kinder. Viele Menschen setzen sich als Deutsches Kinderhilfswerk für die Kinderrechte und gegen Kinderarmut ein: Unsere festen und freien Mitarbeitenden, unser Kinder- und Jugendbeirat, prominente Botschafterinnen und Botschafter, unser ehrenamtlicher Vorstand, die bundesweiten Kontaktstellen und natürlich unsere Spenderinnen und Spender. Wir alle sind: Ein Team für Kinder!“

Insgesamt 477 Kinder- und Jugendprojekte in ganz Deutschland konnten wir 2019 fördern und 2.218 Kinder und ihre Familien in Notsituationen finanziell unterstützen. Dies war dank der Einnahmen von 7.922.344 Euro möglich. (Quelle: www.dkhw.de)

Hier gebe ich euch noch ein paar wesentliche Fakten zur Förderung:

  • Das Deutsche Kinderhilfswerk unterstützt mit seinen verschiedenen Förderfonds Kinder- und Jugendprojekte.
  • Projekte der Partizipation in Anlehnung an die Kinderrechtskonvention werden gefördert.
  • Ziel der Förderfonds ist die Verbesserung der Lebenswelt von Kindern und Jugendlichen unter dem Beteiligungsaspekt.
  • Die Fördergelder kommen aus Spenden und Ländermitteln.
  • Förderberechtigt sind Kinder und Jugendliche, Vereine, gemeinnützige Gesellschaften, Bürgerinitiativen, operative Stiftungen.
  • Gefördert wird im Rahmen der Fehlbedarfsfinanzierung.
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